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CDU Wahlkreis (11) Wandsbek

 

Besonders, vielfältig und liebenswert

Der Wahlkreis (11) Wandsbek ist identisch mit dem sogenannten „Wandsbeker Kerngebiet“, der die Stadtteile Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Tonndorf und Wandsbek mit derzeit rund 102.000 Einwohnern umfasst. Jeder dieser fünf Stadtteile hat seine Besonderheiten, die den Wahlkreis so facettenreich und vielfältig machen. Wohngebiete und Industriebereiche, Einkaufsquartiere und Grünflächen, großstädtisches Flair und dörfliche Idylle – all dies liegt im Wahlkreis Wandsbek dicht beieinander und macht den besonderen Reiz dieses Quartiers aus.

 

 

Eilbek

Eilbek ist der älteste der fünf Wahlkreis-Stadtteile. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1247 zurück. Nach dem Hamburger Brand (1824) und der Eröffnung der Bahnlinie Hamburg-Lübeck (1865) kam es zu einem starken Bevölkerungswachstum in Eilbek, das 1894 Hamburger Stadtteil wurde. Durch die Bombenangriffe 1943 wurde der Stadtteil nahezu völlig zerstört.

Heute ist Eilbek ein dichtbesiedelter Stadtteil mit rund 20.000 Einwohnern in direkter Anbindung zur Hamburger Innenstadt. Die sechsspurige Wandsbeker Chaussee ist eine wichtige Durchgangsstraße und beliebte Einkaufsmeile. Mit dem Jakobi- und dem Bürgerpark hat der Stadtteil gleich zwei große Grünanlagen. Baulich ist Eilbek geprägt von vielen Klinkerbauten aus der Nachkriegszeit, aber auch von schicken Stadthäusern im milieugeschützten Auenviertel am Eilbekkanal.

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Jenfeld

In Jenfeld (1304 erstmalig dokumentiert) hat die Besiedlung erst sehr spät eingesetzt. Um 1900 wohnten lediglich 424 Personen im Dorf. Nachdem Jenfeld 1927 in die damalige Stadt Wandsbek eingemeindet wurde, wurden ab 1933 drei Kasernen gebaut. Ab 1943 fanden in zahlreichen Jenfelder Kleingartenanlagen viele ausgebombte Hamburger eine Unterkunft.

Geprägt ist das heutige Jenfeld (gut 25.000 Einwohner) auf der einen Seite von letzten Bauernhäusern, Jugendstilvillen und Siedlungshäuschen, auf der anderen Seite von den bis zu 18-stöckigen Hochhäuser. Jenfeld nimmt im Leitbild „Wachsende Stadt“ eine bedeutsame Rolle ein, da das Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne zu einem Wohngebiet (insbesondere für Familien) umgestaltet wird.

 

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Marienthal

Seine räumliche Festlegung erhielt der spätere Stadtteil 1807, als der damalige Gutsbesitzer Graf Carl Christian von Schimmelmann den Großteil des zum „Gut Wandsbek“ gehörenden Landes verkaufte. Er behielt lediglich den Bereich um das Schloss und die Gehölze – das heutige Marienthal. 1857 kaufte dann Johann Carstenn diesen Gutsteil und parzellierte dieses Gebiet. Vier Jahre später wurde im Zuge der neuen Wohnbebauung das Schloss abgerissen.

Bis heute ist Marienthal (knapp 12.000 Einwohner) ein stark nachgefragter Wohnort, der von viel Grün geprägt ist. Die vier weitläufigen Gehölze, die sich über rund 1,5 Kilometer durch den Stadtteil schlängeln, sind nach wie vor markantes Kennzeichen Marienthals. Zudem entstand in den letzten Jahren auf einem ca. 50.000 Quadratmeter großen Areal an der Ecke Rennbahnstraße und Am Husarendenkmal ein komplett neues Wohngebiet namens „Husarenhof“ mit ca. 300 Wohneinheiten (Reihenhäuser, Stadtvillen, Eigentums- und Mietwohnungen).

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Tonndorf

Erstmals erwähnt wurde „Todendorpe“, das heutige Tonndorf, in einer Kaufurkunde aus dem Jahr 1314. Besondere Bedeutung erlangte Tonndorf-Lohe 1865, als über die Felder der Dorfgemeinde die Bahngleise für die Eisenbahnverbindung zwischen Hamburg und Lübeck gelegt wurden. Einen eigenen Bahnhof mit der Bezeichnung „Wandsbek-Ost“ erheilt Tonndorf aber erst mit dem Bau der Kasernen in Jenfeld. Inzwischen heißt dieser Bahnhof aber schlüssigerweise „Bahnhof Tonndorf“.

Heute ist Tonndorf (gut 12.000 Einwohner) ein beliebtes Wohngebiet, das durch seine homogene Bebauung und einen weitgehenden Verzicht auf Hochhäuser geprägt ist. Begehrt sind insbesondere die Einfamilienhäuser entlang von Wandse und Rahlau. Überregional bekannt ist Tonndorf vor allem durch das „Studio Hamburg“, das hier seit 1947 seinen Sitz hat und in dem zahlreiche Fernsehproduktionen gedreht werden. Mit der Eröffnung eines Einkaufszentrums im Jahre 2005 hat Tonndorf auch wieder einen zentralen Mittelpunkt.

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Wandsbek

Der Stadtteil Wandsbek (auch Namensgeber des gleichnamigen Bezirks, übrigens dem größten Hamburgs) wurde erstmals am 10. Oktober 1296 erwähnt. Über Jahrhunderte stand das Dorf „Wantesbeke“ unter dänischem Einfluss. Berühmt wurde Wandsbek ab 1771, als der Dichter Matthias Claudius (das „Abendlied“) vier Jahre lang den „Wandsbecker Bothen“ herausgab.

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde Wandsbek schnell zum regionalen Zentrum. Das Bezirksamt hat hier seinen Sitz, der U- und Busbahnhof Wandsbek ist der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt im Hamburger Osten. Mit dem Einkaufszentrum Quarree, der Wandsbeker Marktstraße und dem Wochenmarkt (an sechs Tagen wöchentlich) verfügt Wandsbek (heute 32.000 Einwohner) über hervorragende Einkaufsmöglichkeiten. Jüngstes Prunkstück ist der neugestaltete Wandsbeker Markt mit Veranstaltungsfläche und Gastronomie.

Wussten Sie schon,

  • dass in Wandsbek das älteste Kaufhaus Hamburgs steht? „Karstadt“ wurde bereits 1901 an der Wandsbeker Marktstraße eröffnet.
  • dass in Wandsbek Deutschlands erste Kunsteisbahn gegründet wurde? Bereits 1881 konnten auf dem Wandsbeker Markt Pirouetten gedreht werden.
  • dass Max Schmeling ein waschechter Eilbeker war? Die Box-Legende wuchs in der Hasselbrookstraße auf und besuchte die Volksschule Ritterstraße.
  • dass Tonndorf Heimat der wohl berühmtesten Straße Deutschlands ist? Auf dem 80.000 Quadratmeter großen Gelände der „Studio Hamburg GmbH“ wurde unter anderem die Sesamstraße produziert.
  • dass die Feuer- und Rettungswache Wandsbek in der Stein-Hardenberg-Straße in Tonndorf für ein 38 Quadratkilometer großes Gebiet zuständig ist? Rund 340.000 Menschen können sich im Ernstfall auf die Hilfe der Besatzung verlassen.
  • dass Wandsbek auch ein wichtiger Industriestandort ist? So sind die 1836 gegründeten Deutschen Hefewerke weltweit führend in der Entwicklung spezieller Hefekulturen, während bei „Nestlé“ unter anderem die berühmten „bunten Smarties“ hergestellt werden.
  • dass der ZOB Wandsbek Markt der größte Busbahnhof Europas ist? Täglich steigen dort mehr als 50.000 Menschen ein und aus.
  • dass die Wandsbeker Gartenstadt als erste Gartenstadt auf heutigem Hamburger Gebiet ab 1910 entstand? Ziel war es, in der Nähe zur Großstadt Wohnungen „im Grünen“ für weniger wohlhabende Menschen zu schaffen.
  • dass in Wandsbek bedeutende Unternehmen wie beispielsweise Jungheinrich ihren Hauptsitz haben und mit dem Staatsarchiv das einzige Senatsamt außerhalb der Innenstadt beherbergt wird?
  • dass in der Hammer Straße in Marienthal ein über 370 Jahre alter Verein seine Heimat hat? Die „Schützengilde von 1637“ wurde während des 30-jährigen Krieges gegründet und hat unter seinen Mitgliedern namenhafte Schießsportler.
  • dass in Marienthal mehrere Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen tätig sind? Gehörlose Kinder werden in der Samuel-Heinicke-Schule unterrichtet, Kinder mit Sprachstörungen in der Sprachheilschule Zitzewitzstraße und geistig behinderte Kinder im Friedrich-Robbe-Institut.